Damit Ihnen das nicht auch passiert

<< Aus dem Cartoonband TYPISCH ITALIENISCH, Belser Verlag. Copyright: Peter Gaymann >>

Aus- und Weiterbildung:  Trüffelanbau 

HYPOGÄEN-/TRÜFFELSUCHE/Kartierung:  WEITER UNTEN AUF DiesER SEITE

Das Trüffelseminar: Grundkurs I - Pilzzucht und Trüffelanbau

Von der Spore bis zum Fruchtkörper - Wochenend-Intensivseminar

 

Termin:  06. bis 08. September 2024 
geplante Inhalte und zeitlicher Ablauf siehe direkt bei der Trüffelschule:  
Trüffelanbau Grundkurs I
Veranstaltungsort: Delligsen/Niedersachsen

Näheres zum Inhalt, Preis, Anmeldung etc. zusätzlich auch auf http://www.pilzschule.de/html/pilzzuchtseminar.html 

Anmerkung:
* Achtung: Die Teilnahme an diesem Grundkurs ist Bedingung zur Telnahme an den verschiedenen Aus- und  Weiterbildungsveranstaltungen der Deutschen Trüffelschule zum Trüffelanbau
* Geprüftes Wissen zu den hier behandelten Themen ist Voraussetzung für die Aufnahme in der FGH  

Erfolgsrezept für den Trüffelanbau: Wissen statt Glaube Die Anbauerfolge belegen es eindeutig: Im Trüffelanbau macht uns so schnell keiner was vor

Jede Veranstaltung erzeugt neues Wissen, festigt und erweitert vorhandene Kenntnisse!  

Weiterbildung Trüffelanbau

Weiterbildungskurse/Veranstaltunge der Trüffelschule in 2024
(Kurse 
werden noch festgelegt und hier publiziert!) 
 

Das sind individuelle Kombinationen unterschiedlicher Weiterbildungsansprüche des jeweiligen Gastgebers (Vorschlägedazu an die Trüffelschule per Mail senden) in allen Bundesländern zum Trüffelanbau. Möglich ist das auch in Österreich, Luxemburg, Portugal oder der Schweiz.

Gastgeber können tatsächliche und/oder zukünftige Mitglieder der FGH oder Teilnehmer von "Grundkurs I - Pilz- und Trüffelanbau" sein. Dazu formulieren diese ihre individuellen Wünsche per Mail an die Trüffelschule zur zielgerichteten Weiterbildung auf eigenem Grund und Boden. Dadurch ergeben sich abwechslungsreiche und unverzichtbare, vielseitige Weiterbildungsmodule für jeden Trüffelanbauer. Vor allem dann, wenn er seine Anlage nicht als Hobby sieht, sondern damit Einnahmen erzielen will. Diese individuellen Workshops sind auch Bausteine zur Aus- und Weiterbildung für Trüffelberater und Trüffelanbauberater.
ACHTUNG: Ältere Trüffelanlagen können als Prüfungsteil für zukünftige Trüffelanbauberater dienen. 


Teilnehmerkreis: Angehörige der FGH, zukünftige Angehörige der FGH, Seminarteilnehmer von "Grundkurs I - Pilz- und Trüffelanbau", sowie ggf. Gäste beim Vorliegen besonderer Voraussetzungen und/oder Erwerber des Lehrfilms "Trüffelanbau" und geprüfte Pilzberater bzw. Pilzsachverständige der Deutschen Pilzschule. 

 

Vorbereitungstätigkeiten der Teilnehmer 
Eine gute Veranstaltung zeichnet sich schon in der Vorbereitungsphase aus. So wollen wir unsere Weiterbildungsveranstaltungen weiter optimieren: Bei der Vorstellungsrunde am 1. Tag stellt sich nicht nur der Gastgeber, sondern  jeder Teilnehmer mithilfe einer kleinen PowerPoint Präsentation (max. 8-10 Folien, Gastgeber auch mehr) vor. Damit kann man anschaulich in eigener Sache werben z.B. eine  Fortbildungsveranstaltung bei sich oder 
für das eigene Können, mit Kontaktdaten und Kartenausschnitt. Dazu gehört eine Beschreibung, was man derzeit beruflich macht. Weiter geht´s wie und wann man zur Trüffelsuche kam, woher die  Kenntnisse stammen, Sucherfolge mit grober Angabe zur Region, wie und wann man auf die Idee zum Trüffelanbau kam, welche Motivation dahintersteht, was ab Idee bereits wie und wo umgesetzt wurde, Rückschläge und Erfolge, Presse und TV-Erfahrung, geplante Vorhaben, erwünschte Unterstützung durch FGH/Teilnehmer zu welchen konkreten Themen….

Den Vortrag kann man auf eigenem Notebook präsentieren oder auf USB-Stick (unter Windows lesbar) bzw. SDHC kopieren und mitbringen. Falls MS-PowerPoint nicht vorhanden ist, ähnliches Programm nutzen oder eine Bilderserie erstellen und diese live kommentieren. Egal wo, ein Beamer ist immer dabei.  

............................................................................................................................................................. Von der Natur zur Kultur 

Weiterbildung Trüffelsuche mit Hund für Erntehelfer und Bürgerforscher

Ausgangslage: Im Jahr 2017 ermittelten wir mit der Forschungsgruppe Hypogäen (FGH) im Rahmen einer größeren Studie umfangreiche IST-Daten von weit über 100 Trüffelstandorten quer durch Deutschland. Einen Teil der Ergebnisse verwenden wir seitdem zur Optimierung der SOLL-Daten für die Auswahl, Installation und Betreuung von Trüffelanlagen. Weitere wichtige Erkenntnisse und Fakten aus dieser Erhebung flossen direkt zur Verbesserung in den Trüffelanbau ein, warfen aber auch neue Fragen auf. Die Entwicklung ist seitdem nicht stehen geblieben.
Im Gegenteil: Wir gehen mit der FGH auf einem weitaus höheren Niveau zusätzlichen, völlig neuen und tieferen Fragestellungen gezielt seit 2019 nach. Beste Gelegenheit dazu bietet das flankierende Forschungsprojekt „Trüffelanbau in Thüringen“, welches von Anja Kolbe-Nelde 2020 ins Leben gerufen wurde und von der EU sowie dem Freistaat Thüringen gefördert wird. 
Mehr dazu bei der Thüringer Aufbaubank.  und www.thüringer-trüffelanbau.de 

Themen/Inhalte: Erkundung, Erfassung, Begutachtung und Bewertung von Trüffelstellen in verschiedenen Landkreisen in Thüringen und den benachbarten Bundesländern wie Niedersachsen, Hessen, Bayern, Sachsen und/oder Sachsen-Anhalt (weitere Einzelheiten nur für Teilnehmer) Zu den Lehr- und Traininginhalten siehe zur groben Orientierung zusätzlich auch auf der Seite Trüffelsuche-Kurse ab Grundkurs II 
Der tatsächliche Verlauf wird gemeinsam am Freitagabend festgelegt und richtet sich nach dem Ausbildungs- und Kenntnisstand der tatsächlichen Teilnehmer. 
 
Treffpunkt/-zeiten:  jeweils ab Freitagnachmittag/ bzw. -abend gegen 18.30/19.00 Uhr bis 21.00 Uhr, Samstag ca. 09.00 - 17.00 und Sonntag ca. 09.00 - 15.00 Uhr wie nachstehend angeführt:

 

Fr 14. Juni – So 16. Juni 2024
TP: Café Ilse-Ferienwohnungen, Am Burgplatz 2 in 07380 Ranis im thüringischen Saale-Orla-Kreis in der Nähe von Pößneck

 

28. Juni - 30. Juni 2024 
TP: Restaurant Alte Schmiede, Göttinger Str. 7, 31073 Delligsen in Niedersachsen (Leinebergland zwischen Northeim, Einbeck und Hildesheim) 

 

Fr 26. Juli - 28. Juli 2024 

TP: FeWo Riedel, Markt 3, in 07570 Weida im thrüringischen Landkrei Greiz südlich von Gera

 

Fr 02. August – So 04. August 2024
TP:
Karin Gaitan, Von-Bongart-Straße 5 in 52249 Eschweiler/Nordrhein-Westfalen  Städteregion Aachen 
 

Die Begehungsgebiete unterscheiden sich insbesondere durch das unterschiedliche Ausgangsgestein (Muschelkalk, Keuper, Jura, Kreide, Dolomit, Zechstein, Gips, Tuffkalk etc.) verschiedener Erdzeitalter. Es gibt einige Indizien dafür, dass die Produktivität von Trüffelstandorten u.a. auch von der Art der anstehenden Kalksteine im Untergrund abhängig ist. Darüber und zur Begleitvegetation wollen wir durch unsere gezielten  Untersuchungen mehr erfahren. 

 

 

Kosten: keine Seminargebühr, sondern lediglich ein Kostenzuschuss von 20€/Person für Angehörige der FGH und Mitstreiter vorheriger Kartierungsaktionen, andere Teilnehmer 70€/Person
Teilnehmer: nur erfahrene Suchteams (ohne Begleitperson), die zumindest an Gurndkurs I - Trüffelsuche mit Hund teilgenommen haben und/oder mit Nachweis von mindestens sechs
 Hypogäenarten, die ehrenamtlich als Bürgerforscher tätig sein  wollen. 
Anfragen/Anmeldung: nur per Mail über info@trueffelschule.de 

 

29. März bis 01.  April 2024  (Osterwochenende) + 
19. April  bis  21. April 2024 
in 
Delligsen/Niedersachsen

Thema/Ort: 
- Monitoring zum Entwicklungszyklus von Tuber aestivum, Erfassung, Begutachtung und
- Neues zur Optimierung einer Trüffelanlage
und 
- Versuche zur Punktbewässerung, Vermehrung
sowie
- neue Ergebnisse der Trüffelforschung

Ein lockerer Workshop ohne vorher festgelegten Zeitplan mit Treffpunkt in der Trüffelgartenkolonie "Abendfrieden" genauer im Trüffelgarten von Dieter, bzw. Jürgen in Delligsen/Niedersachsen, bzw. im Restaurant „Alte Schmiede“ bei Alex. 

 

Ausgangsage: Ab Anfang 2012 legten außer Dieter mit Jochen und Bärbel Schöttker aus Hamburg, Lothar Gehlen aus Oberhausen, Susanne aus Frankfurt, Gudrun Fricke-Bode und Frank aus Göttingen sowie Jürgen Brag und Ute aus Hannover gleich mehrere „Trüffelpioniere“ Trüffelgärten in der Gartenkolonie in Delligsen an. Die ausgepflanzten Trüffelbäumchen stammten von verschiedenen Anbietern aus dem Ausland wie Italien, Spanien und Frankreich. Fabian Sievers aus Hannover gründete -  parallel zu den permanenten Aus- und Weiterbildungsaktivitäten der Trüffelschule -  seine Firma "Leinebergland-Trüffel" und startete in die Selbständigkeit zunächst als Händler. Nach gemeinsamer Grundstückserkundung auf Eignung für den Trüffelanbau legte Fabian Ende des Jahres 2012 dann seine erste Trüffelplantage bei Alfeld an. Für 2023 gab er als Ernteertrag etwa 50kg/ha an. Das entspricht der Kategorie IV bei der Einstufung der Produktivität der Trüffelschule. - Für einen Außenstehenden ist das Zufriedenstellend aber aus der Sicht der Trüffelschule noch nicht gut oder gar sehr gut. 
 

Nicht Muster-, sondern Versuchsanlage
Seinen zweiten Trüffelgarten legte Dieter (er startete Jahre vorher in Wendessen bei Wolfenbüttel) deutlich nicht als „Musteranlage“, sondern von Anfang an als „Trüffel-Versuchsgarten“ an. Konzipiert und angelegt sind die Anpflanzungen in sieben Versuchsbereiche unterteilt. Etwa 95 % der ausgepflanzten Trüffelbäumchen stammen aus dem Ausland. Überall (noch) nichts.
Erfreulich: In den von ihm persönlich mykorrhizierten Bereichen wies sein Gartennachbar Lothar mit Alba ab 5. Jahr (!) nach Auspflanzung erste Trüffeln nach. In seinem Lehrfilm beschreibt und zeigt er die Vorgehensweise. Für 2024 erwarten wir durch besondere Wartungsarbeiten in dieser 7m langen, einreihigen Trüffelhecke etwa 1 kg Ertrag. 

 

Weitere Anbauerfolge
Inzwischen hat seit Ostern 2022 auch Lothar durch Nachweis von Monika Aldenhoff aus Mönchengladbach erste Erfolge mit seinen zu diesem Zeitpunkt 10-jährigen Trüffelbäumchen - wie Fabian und einige andere - aus dem Ausland bezogene Trüffelbäumchen.  Bei Fabian allerdings trat der Erfolg drei Jahre früher ein. Die Gründe dafür haben wir ermittelt. Warum es diese Unterschiede gibt, wollen wir gemeinsam  weiter nachgehen.

 

Mykorrhizierungs- und Anbaukonzept der Trüffelschule
Gudrun und Frank hatten wie Jochen, Lothar, Jürgen und Susanne in der Trüffelgartenkolonie Trüffelbäumchen aus dem Ausland gepflanzt. Einige Jahre später ergänzte Gudrun mit nach den Vorgaben und Ausbildung innerhalb der  FGH selbst mykorrhizierten Bäumchen. Inzwischen hat Jürgen den Garten von ihr übernommen und konnte im 5. Jahr nach Auspflanzung sich über die ersten Trüffeln freuen. Die Optimierungsansätze aus 2023 wurden zum Teil schon umgesetzt. Die Betreuung und Optimierung dieser Anlage und Maßnahmen zur Ertragssteigerung ist ebenfalls Gegenstand unserer Weiterbildung in 2024. 

 

Wer erntet, hat recht
Den Fragen, warum ausgerechnet von den jeweils selbst nach Anleitung der Trüffelschule mykorrhizierten und gepflanzten Bäumchen einige Trüffeln schon ab 5. Jahr nach Auspflanzung fruktifizieren, bei Trüffelbäumchen mit anderen Herkünften erst nach sieben, acht,  zehn oder mehr Jahren noch immer keine Produktion eingetreten ist, nehmen wir von mal zu mal immer genauer unter die Lupe. Wie Gudrun, hatten auch Uli Polle und Andrea Männle zur gleichen Zeit ihre Bäumchen nach den Vorgaben der Trüffelschule selbst mykorrhiziert und im Rahmen eine Fortbildungsveranstaltung mit der FGH ausgebracht. Entgegen der viel geringer ausgefallenen Prognose erzielten sie im 6. Jahr nach Auspflanzung erfreuliche 2 kg. 
Das von der FGH prognostizierte Mindest-Ertragsziel wurde dabei deutlich übertroffen. Der ältere Kernbereich der Anpflanzung beträgt etwa 1000 m². Hochgerechnet auf einen Hektar wären das etwa 20 Kilogramm Ertrag. Und das im sechsten Jahr! Dank der durchdachten Konzeption und gekonnten Umsetzung sind sie Spitzenreiter mit 34 produzierenden Bäumchen in 2022.

Was ist im siebten Jahr nach Auspflanzung geschehen?
Dank der umsichtigen Pflege und Wartung konnten die beiden zertifizierten Experten den Ertrag in der Saison 2023 auf exakt 4 kg (!) steigern. Das wären auf den Hektar hochgerechnet etwa 40 kg. Wir sind gespannt, wann sie die Schallmauer von 100 kg/ha durchbrechen. Nach unseren Berechnungen könnte das schon im neunten, spätestens im zehnten Jahr sein. Schon jetzt deutet sich an, dass  die zwei direkt auf Kategorie I zusteuern. 

 

Beobachten - dokumentieren – analysieren - bewerten
Da wir inzwischen über genügend potenzielle Beobachtungsstellen in den Trüffelgärten und anderswo verfügen, setzen wir das Monitoring zum Entwicklungszyklus in der Trüffelgartenkolonie fort. Wir versprechen uns davon, den Anbau zu optimieren sowie die Steuerungsmöglichkeiten der Produktivität weiter zu perfektionieren. Wie die Bereiche als Folge der neuesten Analyseergebnisse angepasst werden können, ist ebenfalls Gegenstand unserer theoretischen und praktische Arbeit an dien Weiterbildungs-Wochenenden.

Es gibt keinen festen "Dienstplan" - den genauen Ablauf legen wir kurzfristig am Freitagabend beim Abendessen fest.   

  

 

Teilnehmer: Nur Mitglieder der FGH 
Besonderheiten: Eine Teilnahme ist nur komplett (Fr - So) möglich, Ausnahmen auf Anfrage
Start: Karfreitag, 29.  März 2024 gegen 18.00 Uhr  bei Alex  mit Vorträgen einiger TN zum eigenen Vorhaben sowie Historie und IST-Zustand Trüffelgarten Delligsen, dazu berichte ich von meinen Forschungsreisen nach Italien, Portugal und Spanien 
Kosten: Für Mitglieder der FGH keine, andere 70€/Person 
Anfragen/Anmeldung: nur per Mail über info@trueffelschule.de

Folgeveranstaltungen 

---werden für 2024 noch festgelegt -----Delligsen/Niedersachsen
Thema/Ort:
 Trüffelanbau für Fortgeschrittene im Leinebergland  Teil xy  (Ostern Teil I) 
Teil A:  Fortsetzung Monitoring zum Entwicklungszyklus von Tuber aestivum
Teil B: Erfassung, Begutachtung und Optimierung einer Trüffelanlage mit sehr unterschiedlichen Startvoraussetzungen, sowie Neues von der Trüffelforschung. 

Ein lockerer Workshop ohne vorher festgelegten Zeitplan mit Treffpunkt in der Trüffelgartenkolonie "Abendfrieden" genauer im Trüffelgarten von Dieter, bzw. Jürgen in Delligsen/Niedersachsen, bzw. am Freitagabend im Restaurant „Alte Schmiede“ bei Alex. 

 

Nach unseren Beobachtungen und Forschungen erstreckt sich der Entwicklungszyklus von Tube aestivum von der Primordienbildung bis zur reifen Trüffel über einen Zeitraum von etwa acht bis neun Monate. Erst das genauere Wissen exakt um diese Abläufe, gefestigt durch eigene praktische Erfahrung, bietet dem Trüffelanbauer die Chance über die notwendige Einsicht, qualitativ besser steuernd in den Ablauf zur positiven Beeinflussung der Produktivität einzugreifen. Viele Fragen sind dabei noch nicht gestellt, geschweige denn geklärt. Wir wollen in dieser Veranstaltungsreihe Antworten finden, um den Trüffelanbau weiter optimieren.
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Teilnehmer: Mitglieder der FGH, Absolventen des Trüffelanbauseminars Grundkurs I, geladene Gäste und ggf. interessierte TN ab Status Pilzberater der Pilzschule
Besonderheiten: Eine Teilnahme ist nur komplett (Fr - So) möglich, die Veranstaltungsreihe ist ein hervorragender Baustein zur Vorbereitung auf die Prüfung zum Trüffelanbauberater. 
Start: Freitag 19.00 Uhr  bei Alex  mit Vorträgen einiger TN zum eigenen Vorhaben inkl. Historie, aktueller Stand Monitoring und IST-Zustand Trüffelgärten Delligsen, dazu berichte ich von meinen Forschungsreisen im letzten und diesen Jahr 
Kosten: Für Mitglieder der FGH keine, andere 70€/Person 
Anfragen/Anmeldung: nur per Mail über info@trueffelschule.de  

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Veranstaltungen im europäischen Ausland (Portugal und Spanien) 

15. Dezember 2022 bis 17. März  2023  Algarve/Portugal 
Trüffelsuche mit und ohne Hund - Wenn das Wetter mitspielt, können wir hier 10, 15 oder mehr Hypogäenarten finden, die es in Deutschland nicht gibt. Training von Trüffelsuchtechniken ohne Hund. 

 

Januar/Februar/März 2023:  Carvoeiro/Loule/Algarve/Altentejo/ Portugal
+ Spanien (Provinz Teruel: Sarrion, Mora de Rubielos u.a.) ) 

Trüffelsuche mit Hund - Suchtechniken ohne Hund, Dokumentation der Funde und mikroskopische Trüffelbestimmung
IST-Aufnahme und Tr
üffelkartierung in Portugal (Algarve und Alentejo) sowie Spanien (Andalousien, Murcia und Valencia) dabei Kontaktaufnahme zu Pilzanbauern, Pilzexporteuren, Ackerlandbesitzern, Trüffelbaumschulen, Bodeneignungsrüfung, Mykorrhizierungsprüfung zur Altbaummykorrhizierung (siehe auch: Bildungsreisen
Kontrolle von "Kalkinseln" in der Permakulturanlage "Heliotis" bei Bernd im Alentejo. Fortsetzung der Ausbildung von Nachwuchs-Trüffelsuchteams
IST-Aufnahmen zur Optimierung von Trüffelversuchsanlagen
Ausbildung (und ggf. Prüfung) zum Trüffelberater und Trüffelabauberater, Mykorrhizierung von Sämlingen, Trüffelbaumproduktion und Pilzanbau
Kooperation mit Wissenschaftlern der Universitäten in Evora und Coimbra zum Anbau und Optimierung von Tuber bochii (Frühlingstrüffel) mit Pinus pinea (Schirmkiefer, Mittelmeerkiefer) und Quercus suber (Korkeiche), dazu gehört auch die Altbaummykorrhizierung mit "Trüffelfallen", Anbau von Terfezia arenaria sowie  Choiromyces magnusii (Wüstentrüffeln) mit Zistus, Helianthemum und Tuberaria. Ermittlung von Fundstellen, Dokumenation, Kartierung, DNA-Analysen zur Bestimmung, - Kooperation mit Trüffelsuchern aus Mertola, Trüffelfestival in Mertola 

Forschungsreise Spanien: Wie hat sich von 2013 an alles in der Trüffelregion Teruel weiter entwickelt? Fragen über Fragen. Daher sind gleich zwei Reisen - je eine im Januar und Februar - geplant. 

Trüffelanbauer aufgepaßt!
Wer den Anbau von Tuber melanosporum wie hier bei Teruel als Vorbild für Tuber aestivum in Mitteleuropa wählt, ist völlig falsch beraten. Gleichwohl lassen sich einige Erfahrungen auf unsere Verhältnisse übertragen. Wer eine hohe Produktivität erzielen will, kommt an den Vorbildern der Natur nicht vorbei.

Übrigens: 90 % der in Spanien angebauten Trüffeln werden nach Frankreich verkauft und von dort als französische Trüffeln vermarktet. Mehr dazu persönlich auf den Fortbildungsveranstaltungen der FGH. 

Weitere Empfehlungen im Ausland
Nach der letzten Veranstaltung 2018 in Visby auf Gotland (Schweden) ist die nächste Konferenz der TAUESG (Europäischer Trüffelverband für den Anbau der Burgundertrüffel) zukünftig TRUE = Truffle Research Union of Europe ) für  2023 in Serbien geplant, teilte Zaklina kürzlich in einem Rundschreiben mit. 
Näheres und voraussichtlicher Termin wird den Mitgliedern der FGH  auf den Weiterbildungsveranstaltungen bekannt gegegen.  
 

Hypogäen/Trüffelsuche/Kartierung

Sonder-/Weiterbildungsveranstaltungen (SV) der Forschungsgruppe Hypogäen (FGH) für Trüffelforscher mit trainiertem Hund und Trüffelsucherfahrung, IST-Aufnahme Hypogäen, XL-Kartierung, Trüffel-Bestimmung - Vorbereitung und Prüfung zum Trüffelberater
 

Zusätzliche Erläuterungen zu den Inhalten der nachfolgenden SV finden Sie auf der Seite Trüffelsuche und/oder wenn Sie den unterstrichenen Textlinks durch Anklicken folgen. - Die tatsächlichen Inhalte dieser Veranstaltungen richten sich nach dem Kenntnisstand und ggf. Wünschen der tatsächlich anwesenden Teilnehmer
.......................................................................................................................................................Dauerveranstaltung:  Nordrhein-Westfalen (NRW)

Mitte 2020 startete hier eine auf Jahre angelegte Kartierungsaktion der FGH, um das Vorkommen von Hypogäen in SÜD-West-NRW zu ermitteln. Teilnehmen können Trüffelsucher mit Hund, die bereits Hypogäen gefunden haben.
Durchführung/Leitung und Ansprechpartner vor Ort mit individuellen Terminen ist
Karin Gaitan aus Eschweiler.  

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Dauerveranstaltung: Saarland und Rheinland-Pfalz 
Mitte April 2020 begann hier eine Kartierungsaktion der FGH, um die Hypogäen zu ermitteln. Teilnehmen können Trüffelsucher mit Hund, die bereits Hypogäen gefunden haben. Durchführung/Leitung und Ansprechpartner vor Ort mit individuellen Terminen ist Gabi Wenk.

Anfragen/Anmeldung: www.trüffelwelten.de 

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Wochenkurs: Vom Trüffelsucher zum gepr. Trüffelberater 

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Termin erst wieder nach geklärter Coronalage - dieser wird hier noch genauer bekannt gegeben
Wochenseminar der FGH zwischen Schweinfurt und Hanau  mit Prüfungsmöglichkeit zum Trüffelberater.

Auf den Spuren von Dr. Rolf Hintz - Hypogäensuche in Mainfranken TEIl IV - Herbst

Sämtliche Themen aus den Kursen I - VI (TmH) je nach Bedarf und Ausbildungsstand der TN mit folgenden zusätzlichen Einzelthemen:
Auswahl der Suchgebiete nach Wetterdaten
Bestimmung von Suchregionen nach topografischen Merkmalen
Ermittlung von geologischen Parametern der Suchgebiete
Bestimmung von Untersuchungsgebeiten nach den Ergebnissen von 1-3
Zielbestimmung und Navigation mit Google-Satellit
Geländebeurteilung: Bodenverhältnisse, Humus-, Krut-, Streuch- und Strauchschicht, Ekto- und Endo- Begleitbäume, Exposition, 
Beurteilung des Pilzaufkommens , Zeigerpilze für kleinklimatische und kleinörtliche Verhältnisse
Ermittlung von Hypogäen in verschiedenen Suchgebieten
Funddokumentation am Standort, XXL-Kartierung
Mikroskopische Bestimmung, Anfertigung von Präparaten unter Binokular,
Amyloiditätsprüfung, Färbetechniken, Mikrobilder mit Digitallupe, 
Aufbewahrung und Haltbarmachung der Fruchtkörper für Fungarium
Vorbereitung für DNA-Analysen
Hypogäenaufnahme mit Begleitvegetation für Kooperationspartner einer UNI in Bayern
Vorträge der Kursteilnehmer (Prüflinge) zu allen Themenbereichen mit Schwerpunkt Ontogenie der Ascomyceten am Beispiel anbaubarer Trüffelarten

Teilnahme: Mitglieder der FGH und Trüffelsucher mit Hund, die zumindest irgendwo an Grundkurs I Trüffelsuche mit Hund teilgenommen und mindestens 10 Trüffelarten gefunden haben und mit der mikroskopischen Bestimmung vertraut sind, die Teilnahme ist auch an einzelnen Tagen möglich,

Termin : erst wieder nach geklärter Corona -Lage in der  Region Arnstein/Mainfranken/Bayern
Ausbidungsstätte: Pension Berthold, Marktstr. 36, 97450 Arnstein, Tel: 09363/9977057
K
osten/Anmeldungen: auf Anfrage

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Neue Termine werden nach Abklingen der Coona-Pandemie festgelegt:
z.B. in der Region Süd-Ost-Niedersachsen: Göttingen Wald - Eberholzen, Fortsetzungsveranstaltung vom August 2019, auf den Spuren der Trüffelanbauer vom 17. bis 20. Jahrhundert, Exkursionen in verschiedenen Gebieten mit Wölbäckern, in Zusammenarbeit mit der HAWK (Hochschule für angewandte Wissenschaft) in Göttingen.

TP: Hotel Beckmann Ulrideshuser Str. 44 37077 Göttingen,  Telefon 0551/209080
 


Teilnahmebedingungen für Wochenendkurse
Mitglieder der FGH und für Personen, die entweder irgendwo an einem "Trüffelsuchkurs mit Hund" teilgenommen und bereits Trüffeln gefunden haben, oder wer am Gurundkurs I zum Trüffelanbau teilgenommen hat und/oder einen Antrag auf Aufnahme in der FGH gestellt hat  

Anfragen und Anmeldungen
zu den vorstehenden Veranstaltungen bitte nur per Mail an info@pilzschule.de  oder
info@trueffelschule.de 

Kursbeginn/Dauer
Gilt nur für  vorstehende (Wochenend-)Veranstaltungen: Freitags ist jeweils Anreisetag
mit Treffen ab 18.30 /19.00 Uhr

Themen/Ablauf/Inhalte
Folgen Sie dazu den weiter vorn direkt bei den Terminangaben unterstrichenen Textlinks der Kurse III bis VI auf die Seite  oben links oder hier.

Kostenbeitrag
Keine Kursgebühren, sondern nur ein Kostenbeitrag von 30€ für Angehörige der FGH  bzw. für Nichtmitglieder der FGH von 70€