Trüffelgarten - Bodenprobe und Bodenanalyse
Trüffelgarten - Bodenprobe und Bodenanalyse

Externe Trainer für den Trüffelanbau

Es macht Sinn eine Bewässerungsanlage zu installieren Notwendige Vorbereitungen vor der Auspflanzung - damit wird der Grundstein für den jahrzehntelangen Erfolg gelegt

Ausbildung und Beratung Vorbereitungsphase
Grundstückssuche
40 - 50 kg Trüffelernte pro ha im Jahr gilt beispielsweise in Frankreich bereits als sehr gut. Damit ist man dort in den meisten Regionen zufrieden. In Italien oder Spanien dagegen, gilt diese Produktionsmenge lediglich als gut. 100 kg dagegen sollte ein Trüffelanbauer nach Überzeugung der Trüffelschule als Ziel in Deutschland anpeilen. Wer sich genau das als Mindestziel setzt, darf von Anfang an keine Fehler machen:  Wer das falsche Grundstück wählt und/oder dieses vor dem Start nicht genügend und richtig anpasst, wird nie zu den erfolgreicheren Trüffelfarmern gehören.


Grundstücksbeurteilung und Auswahl
Grundstücksauswahl, Beurteilung nach Exposition und Bodenneigung, Beurteilung der Bodenverhältnisse, Analyse des Bodens, Zeigerpflanzen für günstige und ungünstige Bodenverhältnisse, Bodenstruktur, Bodenvorbereitung, Bodenanpassung, Einfluss von Sonne, Höhenlage, Wind und anderen Klimafaktoren werden vom Trüffelanlagenberater ermittelt und bewertet. Das Ergebnis fließt in das individuelle Gutachten ein.

Auswahl der Trüffelarten und Baumpartner
Wahl der Trüffelart(en), Wahl der optimalen Baumpartner, Berücksichtigung der Herkunft und Behandlung von Saatgut sowie die Verwendung von Trüffeln zur Inokulumherstellung, Mykorrhizierungsmethode, Mykorrhizierungsgrad der Jungpflanzen, Berücksichtigung der Sexualität der Trüffeln, Anzuchtzeit. – Das alles und mehr ist für einen Laien kaum zu erfassen, geschweige denn zu beurteilen.
Nicht einfach was möglich ist machen, sondern was optimal ist: Die Wahl der Baumpartner speziell für dieses Grundstück entscheidet wesentlich mit über den Erfolg. In der Expertise des Trüffelanlageberaters ist das Erklärte dann nachlesbar.  

Pflanzplan bzw. Pflanzordnung
Soll das später einfach schön aussehen oder wollen Sie maximalen Erfolg haben? Egal ob Sie 10-50 Bäume, mehr als 100 bis 1.000 oder weit über 5.000 bzw. 100.000 Bäume pflanzen wollen, überlegen Sie stattdessen erst einmal wieviel Trüffeln Sie pro Jahr ernten, wieviel Sie verdienen wollen. Danach ist zu ermitteln, wieviel Platz und wieviel Trüffelbäume benötigt werden, welche Baumarten und welche Zusammensetzung erforderlich ist. – Spätestens hier haben Sie es gemerkt: Es geht beim Trüffelanbau ab einer bestimmten Größe nicht mehr um ein Hobby, sondern um ein Geschäft, um Existenzgründung in der Pilzwirtschaft im Neben- oder Hauptberuf.  Damit bekommen selbst Auspflanzzeitpunkt wie Frühjahr- oder Herbstpflanzung, Schutz vor Tierfraß, Schutz vor Diebstahl und andere Parameter eine andere Gewichtigkeit, eine neue Bedeutung. - Näheres im Leitfaden für den  Trüffelanbau

Trüffel-Suchhundeausbildung auf der eigenen Plantage In der Anwachsphase wie hier ist schon zu erkennen, wo später mal Trüffeln wachsen - aber auch wo nicht

Beratung und Betreuung Anwachsphase

Wer Erfolg haben will, muss sich um seine Anlage kümmern

Wer Trüffeln anbaut muss dieser besonderen Pilzgruppe zunächst einen entsprechend vorbereiteten Boden bei der Auspflanzung bieten. Das allein jedoch reicht bei weitem nicht: Wachstumsgeschwindigkeit des Mycels, Windschutz, Konkurrenzausschluss, permanente Konkurrenzschutzmaßnahmen, Anwachshilfen und Anwachsschutz für den Baum, Mulchung, Bodenbearbeitung, Unkrautbekämpfung, Verbleib von organischem Material, Pflege- und Wartungsmaßnahmen, Wasserzugaben, Bewässerungssystem, Tierschädlinge, Erntevorbereitung, Trüffelsuchhund oder Ernte-Hundeausbildung, Funddokumentation, Absatzvorbereitungen und Absatzvereinbarungen, Vertriebssystem, Bodenbelüftung, Mykorrhizierungskontrollen, Inoculumausbringung, Bodenverdichtung, Einfluss von Licht und Schatten, Ersatz von Pflanzausfällen bis hin zum 1. Trüffelfund bedingen einzelne, fachliche Überlegungen mit entsprechenden Individualentscheidungen, die schließlich in ein Gesamtkonzept einfließen. Dabei unterstützt der Leitpfaden zum Trüffelanbau und ein gepr. Trüffelanlagenberater

 

Der Trüffelhund zeigt an - die Hundeführerin markiert Zielvorgabe für diese Hundeführerin ist die Menge von 1,25 t in der Saison 2018. Das sind rund 50.000 Trüffeln...

Beratung und Betreuung
Erntephase

Trüffelernte von 200 – 500 kg/ha im Jahr möglich?
Auf sehr gut gemanagten Plantagen wie hier in Australien erntet man nicht nur 200 oder 300, sondern bis zu 500 (!) kg/ha Tuber melanosoprum im Jahr. Solche hochproduktiven Bereiche gibt es in freier Natur bei wildwachsenden Burgundertrüffeln (Tuber aestivum) in Deutschland. In Kernbereichen größerer Plantagen werden teilweise noch höhere Produktionsraten erreicht. Was die Australier an welchen Stellen besser (siehe Lernfilm und Leitfaden zum Trüffelanbau) als die Europäer machen lernt man dann, wenn man wie der Leiter der Trüffelschule in mehr als zwanzig Ländern den Trüffelanbau studiert hat, ständig weiter studiert und mit den Methoden und Techniken der Australier in Theorie und Praxis vergleicht. So entsteht an vorderster Front auf den Veranstaltungen der FGH ständig neues Wissen. 
Profitieren Sie vom Wissenszuwchs der  Forschungsgruppe Hypogäen (FGH). Dies wird durch speziell ausgebildete Trüffelanlagenberater und auf den monatlichen Veranstaltungen der Forschungsgruppe Hypogäen weitergegeben.

Ohne Erntehelfer geht gar nichts

Bei den ersten Baumpartnerschaften setzt die Trüffelproduktion bereits in der Anwachsphase ab 4. Jahr nach Auspflanzung ein. Das merken aber nur die Trüffelbauern, die ab etwa 2. spätestens 3. Jahr nach Auspflanzung beginnen, ihren zukünftigen Erntehund direkt auf der Plantage für die Trüffelsuche auszubilden. Jahr für Jahr kommen dann weitere Bäume, besser Baumpartnerschaften hinzu. Im 10. Jahr nach Auspflanzung sollten Sie bei etwa 10 -20 % der angepflanzten Bäume bereits Trüffeln gefunden haben. Auf die Besonderheiten der angesiedelten Trüffelart abgestimmte Pflegemassnahmen, Dokumentation der Funde, Fundkennzeichnung auf der Anlage, Fruktifikations- und Ernteübersichten sind dabei wichtige Grundlagen bzw. Hilfsmittel zur ständigen Optimierung der Anlage. Die ausdrücklichen Empfehlungen der Trüffelschule lauten daher: 

                Ausbildung + Beratung + Betreuung + Weiterbildung

 

<< Beratungskostenermittlung >>

Überblick Zeitbedarf
Neben der Arbeitszeit für Hin- und Rückfahrt schlägt die Beratungszeit, egal ob telefonisch oder persönlich zu buche. Dazu kommt die Zeit für die Besichtigung(en) des Grundstücks mit einer ausführlichen IST-Aufnahme (Bestandsaufnahme) durch den Berater. Die Arbeitszeit für die Sichtung und Bewertung der gesammelten Daten sowie ggf. Zeiten für die Beschaffung der für die Beurteilung notwendigen Unterlagen, kommen  noch mit der Abschlussberatung und Übergabe der Expertise dazu. 

Erforderliche Unterlagen
Neben Lageplan bzw. Flurkarte werden Ausschnitte aus einer topografischen und geologischen Karte, aber auch Satellitenaufnahmen vom Grundstück benötigt. Bei bestehenden Anlagen gehört zusätzlich der aktuelle Pflanzplan mit Angaben zu Abständen und Baumarten dazu, genau wie die Analyseergebnisse von Bodenproben und Fotografien vom Grundstück.

Ermittlung der Beratungskosten mit gutachterlicher Stellungnahme
Die Berechnung der Kosten für den Auftraggeber erfolgt nach Art und Höhe gemäß Gesetz zur Vergütung von Sachverständigen JVEG §§ 1;5 (2) Nr. 2; 7 (3); 8 (1, 2); 9; Anlage 1 zu § 9; 10 (1, 3); Anlage 2 zu § 10 entweder als Pauschalbetrag oder mit Einzelaufstellung der erbrachten Leistungen. - Dies ist allein mit dem Trüffelanlagenberater zu vereinbaren.

 * Empfohlener Pauschalbetrag der Trüffelschule: 495 € (ohne schriftliches Gutachten 295€) 

* Bei der Einzelaufstellung der erbrachten Leistungen können folgende Positionen anfallen. Zugrunde liegt ein Stundenkostensatz von 60 bis etwa 100 €  

  • Grundgebühr
  • Internetrecherchen (Topografie, Geologie u. ä.)      
  • Literaturrecherchen (Ekto- u. Endomykorrhiza )
  • Mikroskopische Untersuchungen von Mykorrhizen
  • Fahrtkosten Hin- und Rückfahrt á 0,25 €/km             
  • Übernachtungskosten
  • Begehung mit IST-Aufnahme
  • Bodenprobenentnahme mit Laboranalysen
  • sowie ggf. weitere Kosten.